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JO Hallenklettern

Samstag 14. Dezember. Rund eine Viertelstunde nach dem vereinbarten Zeitpunkt haben wir all Schäfchen zusammen. Glücklicherweise, vor allem für Köbi, haben alle 6 Schäfchen und der Hirte im Auto Platz. Denn der Zug ist Zwischenzeitlich schon bereits abgefahren. Im Pilatusindoor angekommen freuen wir uns bereits auf das Klettern. Zu früh gefreut, vorher gibt es noch ein paar weitere Hürden zu nehmen. Die Eingangskontrolle bekommt schweiss nasse Hände beim Erblicken unserer Gruppe. 

Seine ersten Fragen: Seit ihre eine Gruppe? Ja. Zahlt ihr gemeinsam? Nein. Auf diese Antwort tropft der Schweiss von seinen Händen. Seine Kollegin hat heute verschlafen und der Ärmste hat kein Retourgeld. Nach ein paar Wortwechsel und der Klärung wer mit Karte zahlt oder das Geld passend hat kann Er beruhig aufatmen. Das war aber noch nicht die letzte Hürde. Als nächstes folgt die obligate Klärung wer ist befähigt selbstständig zu klettern, wer war schon einmal hier und hat die Formalitäten bereits erledigt, wer ist zum ersten Mal hier, wer trägt die Verantwortung für die Gruppe, kann er das überhaupt? Und jedes Mal noch etwas mehr. Wie lange geht es wohl noch bis wir den Krankenkassen Ausweis und eine Kopie unserer Lebensversicherung vorlegen müssen? Endlich geschafft! Ab in die Garderobe, umziehen und los an die Routen.

Bevor wir uns aber richtig auf die Routen los stürzen gibt es aber noch ein paar Infos und Verhaltensregeln. Danach wird an den Toproperouten eingeklettert und die Sicherungstechnik überprüft. Nach ein paar Inputs zum Sichern und ein paar kleineren Korrekturen können wir uns endlich aufteilen und individuell Routen in Angriff nehmen. Während des Kletterns und dazwischen gibt es direkte Feedbacks für den Einen oder Anderen und dazwischen auch mal allgemeine Inputs. Nach dem Mittag suchen wir uns eine Route welche die erfahreneren im Vorstieg klettern können und die etwas weniger trainierten im Nachstieg versuchen können. Nach ein paar Stunden mehr oder weniger intensiven Klettern und Bouldern geht den meisten langsam die Kraft aus und wir beschliessen die Klettersachen ein zu packen und uns für den Heimweg frisch zu machen. Bevor wir uns auf den Nachhauseweg machen trinken wir noch etwas im Bistro des Pilatusindoor und es gibt noch ein paar Infos zur Wintersaison und dem Programm des nächsten Jahres.

Auf der Heimfahrt herrschte nicht etwa wie vorgängig vermutet Stille im Auto. Nein die vorherige Erschöpfung war verflogen und es wurde heiss diskutiert was man heute geschafft und gelernt hat und es wurden gemeinsame Pläne für die anstehende Wintersaison geschmiedet.

Teilnehmer: Jacob Köbi Rieger, Pascal Bucher, Mario Schnider, Gabriel Stadelmann, Andreas Holdener, Sven Hofstetter

Leiter: Goerbs

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