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Ski & Climb 2016

Am Ostermontag machte sich das kleine Grüppchen auf in Richtung Wallis. Am ersten Tag stand Klettern oberhalb von Yvorne auf dem Programm. Für die meisten war es der erste Klettertag im Freien und so galt es, sich erst mal wieder an den Fels zu gewöhnen. Auch das Wetter spielte einigermassen mit und blieb bis auf ein paar wenige Tropfen trocken. Gegen Abend bezogen wir dann unsere Unterkunft in der Nähe von Liddes und Stei und Erika stiessen noch zu uns. Trotz wechselhaftem Wetterbericht entschieden wir uns am Dienstag für eine Skitour auf die Crêta de Vella. Nachdem es am Morgen noch geregnet hatte, wurden wir mit Sonnenstrahlen und einer schönen Abfahrt belohnt. Wir konnten direkt zu unserer Unterkunft fahren. Mit einem Bier liessen wir den Tag auf unserer Terasse ausklingen. Am Mittwoch ging unsere Reise nach Italien ins Val Aosta. Wir kletterten den ganzen Nachmittag bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Am Abend gönnten wir uns ein wohlverdientes Abendessen in einem schicken Restaurant in Aosta. Nach den frühlingshaften Verhältnissen in Italien war am Donnerstag wieder Winter angesagt im Skigebiet von Vichères. Mit der Hilfe des Sesselliftes gewannen wir schnell etwas Höhe und bestiegen zu erst mit den Fellen dann zu Fuss den Tour de Bavon, wo wir den Föhn zu spüren bekamen. Nach einer langen Abfahrt gelangten wir mit dem Sessel erneut nach oben, doch leider hatte inzwischen das Wetter umgeschlagen und wir konnten nicht nach Praz de Fort fahren. So nahmen wir die „Ersatzroute“ welche nicht weniger schön war. Nach einem kurzen Gegenanstieg konnten wir wieder bis zu unserer Unterkunft fahren. Auch am Freitag stand eine Skitour auf dem Programm. Aufgrund des gemeldeten starken Föhns waren unsere Möglichkeiten ein bisschen eingeschränkt. Dazu kam noch, dass der Schnee in den letzten Tagen stark zurück ging. Deshalb fuhren wir schlussendlich ins Gebiet Champex-Lac, wo wir mit einem Sessellift schnell in hohe Lagen kamen und so schnell auf dem Schnee standen. Wir banden unsere Skis auf den Rucksack und stiegen in der imposanten Wolkenlandschaft auf den Gipfel. Danach genossen wir eine sehr variantenreiche Abfahrt bis vors Auto. Zurück in der Unterkunft genossen wir noch ein letztes kühles Bier in der warmen Sonne und machten uns dann auf den Heimweg.

(Julia Unternährer)

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