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JO Skitourentage

Am Samstag, 7. Februar haben wir uns um 06:15 Uhr in Entlebuch am Bahnhof getroffen und sind dann nach Bern gefahren, unterwegs sind wir noch komplett geworden. In Bern angekommenen, ging es weiter Richtung Lauchernalp. Mit den Bergbahnen sind wir ganz nach oben auf den Hockenhorngrat, 3111 m ü M gefahren, wo wir einen Teil unseres Gepäcks deponieren konnten, da wir später am gleichen Tag wieder dort hin zurückkehrten. Danach sind wir im Skigebiet unterwegs gewesen, sowohl mit den Liften als auch zu Fuss. Später haben wir uns auf den Weg zur Lötschenpasshütte gemacht. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen kleinen Abstecher auf den Hockenhorn Gipfel 3293 m ü M gemacht. Nach dem gemeinsamen Abendessen in der Hütte liessen wir den ersten Tag gemütlich ausklingen.

Bei Sonnenaufgang starteten wir von der Lötschenpasshütte in Richtung Gitzifurgge. Die klare Morgenstimmung und das erste Licht begleiteten uns beim Aufstieg und sorgten für einen stimmungsvollen Beginn des Tages. Anschliessend genossen wir eine lange, abwechslungsreiche Abfahrt Richtung Leukerbad, bei besten Schneeverhältnissen und viel Fahrfreude. In Leukerbad angekommen, liessen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken und gönnten uns eine wohlverdiente Pause. Auf dem Weg zur Gemmibahn besorgten wir uns zudem noch einen Lunch für unterwegs. Auf dem Gemmipass bezogen wir unsere Zimmer und machten uns später auf eine kleine Nachmittagsskitour in Richtung Plattenhörner. Der Schnee war zwar knapp, doch der Spass umso grösser. Während des Aufstiegs untersuchten wir die Schneeschichten mithilfe eines Schneeprofils und tauschten unsere Beobachtungen aus. Den gelungenen Tag liessen wir beim Nachtessen ausklingen und genossen ein feines 4-Gang-Menü ein perfekter Abschluss nach einem erfüllten Skitourentag.

Am Morgen früh ging es los in der Gemmi Lodge auf 2350 m.ü.M bei wunderschönem Wetter. Erst durch das Tal und dann Richtung Gipfel des Daubenhorns, den wir nach wenigen Stunden erreichten, die letzten paar Meter ging es dann noch mit Steigeisen und Pickel bis ganz nach oben. Bis wir dann schlussendlich auf dem Gipfel eine wunderschöne Aussicht geniessen durften. Danach wagten wir uns an eine wunderschöne Abfahrt richtig Lämmerenhütte. Da wir relativ flott unterwegs waren erreichten wir die Hütte noch vor dem Mittag. Am Nachmittag nutzen wir die Zeit noch für ein wenig Theorie wobei wir verschiedene Abseiltechniken und unsere Handhabung mit dem LVS perfektionieren. Mit der Abenddämmerung ging es dann wieder in die Hütte, wo wir noch diverse Knöpfe lernten. Zum Abschuss des Tages durften wir dann noch leckere Älplermagronen geniessen.

Der vierte Tag startete mit dem Zmorge auf der Hütte. Bei schlechter Sicht und starkem Wind begannen wir mit dem Aufstieg. Auch wenn noch mit der Besteigung des Wildstrubels geliebäugelt wurde, war es nun klar, dass aus diesem Vorhaben nichts wird. Stattdessen begnügten wir uns mit einem kleineren Hügel, assen kurz einen Schokoriegel und begaben uns auf die Abfahrt. Diese verlief ohne grössere Probleme. Schlussendlich stand die lange Heimfahrt per ÖV an. Diese wurde durch gemeinschaftliches Jassen verkürzt. Damit waren diese lehrreichen und lohnenden Tage leider auch schon zu Ende.

 

Tourenleitung: Michel, Timo, Noah Bericht: Linda, Kevin, Silvan, Linus
Teilnehmer: Lena, Linda, Florian, Kevin, Silvan, Linus, Micha, Roman