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Am Samstag, 9. Mai 2026, machte sich eine überschaubare, aber hochmotivierte Gruppe auf den Weg Richtung Hapfig. Das gemeinsame Ziel: das sagenumwobene Änziloch. Da kein offizieller Wanderweg in diese abgelegene Schlucht führt, ist von Anfang an Entdeckergeist gefragt. Dem Wanderweg folgend, erreichen wir eine Waldlichtung, von wo aus der Einstieg ins Änziloch zu finden sei. Das Abenteuer beginnt, als wir neben dem Bauernhaus auf der Lichtung im Gras eine Wegspur und am Waldrand aufgemalte Zeichen an den Bäumen entdecken. Wir folgen diesen charmanten Markierungen, die uns immer tiefer in die Schlucht hineinführen. Die schmale Wegspur fordert unsere volle Konzentration. Einige Abschnitte sind recht abschüssig und verlangen Trittsicherheit. Zum Glück ist der Waldboden trocken, was das Vorankommen erleichtert. |
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Nach stetigem Auf- und Ab erreichen wir die unterste Ebene des imposanten Felskessels. Ein Weiterkommen scheint unmöglich. Die vor uns liegende Felsbarriere ist unüberwindbar. Ist dies der äusserste Punkt, in den man im Änziloch gelangen kann? Bei einer kurzen Pause entdecken wir die schmale, seitlich steil nach oben führende Wegspur. Auf dieser gelangen wir zum letzten höher gelegenen Plateau und zum Endpunkt des Felsenkessels. Oben angekommen, zieht der Ort uns sofort in seinen Bann: Das Änziloch empfängt uns mit einer tiefen, fast ehrfürchtigen Stille und einer spürbar mystischen Atmosphäre. Nur der Singsang der Vögel, das Rascheln der Laubbäume und das Blubbern des Baches sind zu hören. Wir sind allein… |
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Zeit für eine wohlverdiente Rast – und eine gelungene Überraschung! Passend zum Namen des Ausflugs hat Bernadette eine Flasche «Äntebüsi»-Likör im Rucksack dabei. Noch vor dem Mittagessen stösst die gut gelaunte Runde gemeinsam auf den wunderbaren Tag an. |
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Frisch gestärkt wartet der anstrengendste Abschnitt auf uns: der steile Aufstieg hinauf zum oberen Rand des Talkessels. Auf der Stächelegg legen wir eine kurze Trinkpause ein. Der Selbstbedienungs-Kiosk mit kühlen Getränken ist sehr willkommen. Der Rückweg führt uns über den Hengst zurück auf den Parkplatz. Die Marschzeit für die Tour beträgt rund 4 ½ Stunden. |
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Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren – diese erlebnisreiche Kultour |
wird uns in bester Erinnerung bleiben.
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Mit dabei: Schösu, Ida, Janine, Bernadette, Astrid und Marco |





